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Zwischenfazit:
Bei einem energetisch schlechten Gebäude ist zwar ein höherer solarer Energieertrag vorhanden, aber der Anteil an der absoluten Abdeckung fällt recht bescheiden aus und beträgt je nach Anlagegröße nur etwa 20 bis 30 %. Bei einem energetischen sehr guten Gebäude hingegen kann zwar eine Abdeckung von 20 bis 40 % des Gesamtenergiebedarf dargestellt werden. In absoluten Energiezahlen können jedoch nur 2.000 bis 4.000 kWh Solarertrag - je nach Größe der Anlage - erwirtschaftet werden.
Woran liegt das ?
In den Sonnenscheinschwachen Monaten von Nov. bis Feb. benötigt ein Gebäude die meiste Energie (etwa 80 bis 90 % der Jahresenergiebedarfs). Gleichzeitig kann dieser Energiebedarf aber nicht oder nur zu einem geringen Teil durch Solartechnik abgedeckt werden. Außerhalb dieser Zeitspanne verbraucht ein energetisch schlechtes Gebäude mehr Energie als ein energetisch sehr gutes Gebäude. Gleichzeitig herrscht in dieser Zeit eine längere und intensivere Sonnescheindauer vor, so dass auch eine höherer solarer Ertrag erwirtschaftet werden kann.
In unseren Breiten sind dem solaren Ertrag einfach physikalische Grenzen gesetzt, die keine höhere Energieerträge - zu Zeit - erwarten lassen.
Selbst bei absolut geringen Energiebedarf im Gebäude und solaren Großanlage (Kollektorflächen von mehr als 40 m2 und Wärmespeicher von mehr als 30 m3) sind höhere Abdeckungsraten als 80 bis 85 % nicht möglich.
In absoluten Werten sind das gerade mal Energieerträge von 4.000 bis 7.000 kWh pro Jahr, je Anlagentyp.
Vergleicht man dann die absoluten Energieeinsparkosten von etwa 300 bis 600 EUR pro Jahr mit den erforderlichen Investitionskosten von mehr als 15.000 EUR bzw. mehr als 30.000 EUR für Großanlagen, kommt man schnell ins grübeln.
Fazit
Bei ordentlicher Würdigung des vorgenannten muss man zur Erkenntnis gelangen, dass zur Zeit solarthermische Anlagen zur Warmwasserbereitunh und Heizungsunterstützung nicht wirtschaftlich sind, da sich die Investitionskosten gegenüber den Einsparungen in keinem vernünftigen Zeitraum refinanzieren.
Es muss also jeder für sich alleine entscheiden ob er aus ökologischer Sicht - trotz der immensen Investitionskosten im Verhältnis zu den geringen Einsparkosten - eine solarthermische Anlage errichtet. In seine Überlegungen sollte der Betrachter aber auch die enorme Immissionen aus Entstehungsenergie (aus fossilen Energiequellen) zur Herstellung der Solaranlagen und anderen Produkte einfließen lassen, denn diese Energie ist nicht mehr ersetzbar.
Wenn nicht wirtschaftlich, warum das Ganze ?
Mit den Schlagwörtern “Klimawandel, Kohlendioxid ist Schuld am Klimawandel, Klimakatastrophen, der Ausstoß der Klima schädlichen Gase muss drastisch reduziert werden” etc. etc., lässt sich mit der Angst der Menschen viel Geld verdienen. So werden die Medien gezielt dazu eingesetzt, immer wiederkehrend zu verkünden dass der erhöhte CO2-Ausstoß Schuld am Klimawandel ist. Ein wissenschaftlicher Nachweis existiert jedoch nicht. So wird eine evtl. zukünftige Klimakatastrophe in den Köpfen der Menschen implantiert, die mit logischen Überlegungen nicht mehr weg diskutiert werden kann. So unterstützt die Wirtschaft Umweltorganisationen, damit aus grüner Kehle immer wieder das Gleich Horrorszenario im Fernsehen, Internet und sonst wo wider gegeben wird, damit ja nur keiner auf die Idee kommt irgend etwas anzuzweifeln oder gar anders zu denken und vielleicht das Gesagte zu überprüfen, ob dies alles so richtig ist. Im Gegenzug wird dann mit Verunsicherung und der Unwissenheit des Einzelnen Kasse gemacht. Nutznießer der ganzen Hysterie sind Banken und Börsen, die sich z.B. über erhöhte aber nicht notwendige Investitionen und somit zunehmende Kredite freuen. Versicherungen über steigende Police aus angeblicher Unwetterzunahme. Für Umweltwissenschaftler werden erhöhte und leicht zugängliche Fördergelder gezahlt. Die Wirtschaft frohlockt wegen erhöhter Auftragseingängen für die Energiewirtschaft und daraus resultierenden energetischen Sanierungen und Nachrüstungen an Gebäuden, die auf so genannter regenerativer Energie basieren. Und dies alles unter der fürsorglichen Hand der Politiker, die sich selbst gern als Weltretter sehen und darin bestärkt werden so zu handeln, da sie ja von den vorgenannten Organisationen und Wirtschaftslobbyisten weitesgehend beraten werden.
Ist dieser Weg richtig ?
Alle Produkte die der Mensch so benötigt werden letztendlich aus fossilen und endlichen Energien hergestellt. Die Erde, die in Millionen von Jahren diese fossilen Energieträger geschaffen hat, wurde von der Menschheit in weniger als 300 Jahren wie eine Milchflasche leer gesoffen, ohne Rücksicht auf Nachhaltigkeit. Man muss kein Prophet sein um zu erkennen, dass in naher Zukunft die fossilen Energieträger nicht mehr zur Verfügung stehen und die Energieressourcen versiegen werden. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass wegen dieser Verknappung von Energieressourcen und das Nicht gegen steuern der Politik und Wirtschaft, Kriege geführt werden müssen um das Überleben zu sichern. Es werden auf den Weltklimakonferenzen einfang keine Nägel mit Köpfen gemacht, sondern jeder versucht nur die Interesse seines Staaten zu berücksichtigen. Vom globalen miteinander keine Spur.
Wir müssen also einen Weg finden keine fossilen Energieträger mehr in Anspruch nehmen zu müssen und alles, aber auch alles, aus regenerativen nachwachsenden Rohstoffe und Energieträger zu gewinnen und somit einen Kreislauf zu schaffen, der die Nachhaltigkeit auf Dauer und das Weiterleben auf unserer Erde sicherstellt.
Wie kommen wir aus diesem Dilemma raus ?
Wir müssen Energie einsparen und Zug um Zug - in den nächsten 20-30 Jahren - alle Energieträger die zur Herstellung von Produkte bzw. zum Heizen und zur Stromerzeugung dienen auf erneuerbare und nachwachsende Energieträger umstellen. Es kann und darf nicht sein, dass die privaten Haushalte fast 3/4 der Energie zum Heizen, Stromerzeugen oder Autofahren verschwenden.
Hierzu muss ein drastischer Umdenkungsprozess in den Köpfen jedes Einzelnen statt finden um die Nachhaltigkeit für immer zu gewährleisten ansonsten steuert die Menschheit global auf eine Katastrophe unermesslichen Ausmaßes zu.
So kann es ebenfalls nicht sein, dass Großkraftwerke - egal mit welcher Energie sie betrieben werden - bis zu 2/3 der Energieausnutzung ungenutzt in die Atmosphäre blasen.
Viel effizienter wäre es doch die Energie - Thermisch und Elektrisch - dort zu produzieren, wo Sie direkt genutzt und verbraucht wird. Nämlich dezentral in den Häusern und Fabriken. Darüber hinaus müsste ein Teil der erzeugten Energie der Allgemeinheit zu Verfügung gestellt werden. Das entsprechende Verteilnetz ist flächendeckend bereits vorhanden.
Um dies zu Erreichen sind drastische und sofortige Gesetzesänderungen regional als auch national durch die jeweiligen Regierungen zu erlassen, damit Alt- wie Neubauten entsprechend innerhalb einer Übergangsfrist umgestellt werden können.
So könnten energetisch autarke Gebäude entstehen. Wie diese aussehen könnten lesen Sie in der Publikation “Autarke Gebäude Energiekraftwerke der Zukunft”
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